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Clara Schlaffhorst Methode Praxis für Atem-, Sprech- und Stimmtherapie Hjördis Auerbach-Kertz, Altentreptow in der Nähe von Neubrandenburg, Demmin, Stavenhagen, Logopädie, Logopäde, Atem-, Sprech und Stimmlehrerin

Clara Schlaffhorst 

Methode Schlaffhorst-Andersen 

 

Hedwig Andersen Methode Praxis für Atem-, Sprech- und Stimmtherapie Hjördis Auerbach-Kertz, Altentreptow in der Nähe von Neubrandenburg, Demmin, Stavenhagen, Logopädie, Logopäde, Atem-, Sprech und Stimmlehrerin

Hedwig Andersen 

 

Ziel der Arbeit ist es, den Menschen wieder mit seinen Atemkräften in Verbindung zu bringen, die persönliche Ausdruckskraft seiner Stimme wiederherzustellen sowie seine Sprachkompetenz und Kommunikationsfähigkeit zu entwickeln und zu stärken. Zu diesem Ziel führt die Methodik der fünf Regenerationswege:

 

Kreisen – Schwingen - Rhythmus – Atmen – Tönen

 

Die Methodik ermöglicht es, die Funktionsabläufe von Atem, Stimme und Bewegung und deren Wechselbeziehungen zu erleben sowie die Wechselwirkungen der physisch-neurologischen Funktionen und des psychischen Gestimmtseins zu erkennen und für die Therapie nutzbar zu machen.

Grundlage der Methode ist die empirische Forschungsarbeit von Clara Schlaffhorst (1863-1945) und Hedwig Andersen (1866-1956). Sie entdeckten die regenerierende, belebende Wechselwirkung von Atmung, Stimmgebung und bestimmten elementaren Bewegungsformen auf den Organismus.

 

Analog dazu bietet sich das Bild des Menschen als sein eigenes "Instrument" an:

  • Das Ausrichten des Instruments (Haltung)
  • Das Stimmen der Saiten (Stimmlippenspannung)
  • Das Anschwingen der Saiten durch den Atembogen (Atemstütze)
  • Die Aufnahme, Weiterleitung und Verstärkung der Schwingungen durch den Korpus (Resonanz)
  • Der Zugriff der Artikulation für Form und Gestalt (Aussprache und Ausdruck)
  • Der geistig-seelische Zugriff für Inhalt und Güte (Kommunikation)

 

In diesem Sinne arbeiten wir an der

 

Atmung

  • Wiedererlangung des natürlichen Atemrhythmus'
  • Wiederherstellung der kostoabdominalen Atmung
  • Verbesserung des Atemflusses und der Atemspannung
  • Anregung und Kräftigung der Atemmuskulatur
  • Erlangen einer guten Atemfunktion auch unter psychischer und physischer Belastung
  • Streßbewältigung bei akuter Atemnot 
  • Regulierung des vegetativen Nervensystems

Stimme

  • Wahrnehmung und Abbau von unökonomischen Phonationsgewohnheiten
  • Tonusregulierung der Kehlmuskulatur
  • Auffinden der persönlichen Indifferenzlage
  • Erarbeitung des optimalen Stimmsitzes
  • Erarbeitung eines eutonen Stimmeinsatzes
  • Erweiterung der Resonanzen
  • Verbesserung der Modulationsfähigkeit
  • Verbesserung der Lautkraft
  • Erarbeitung einer atemgetragenen Phonation

Sprache

  • Tonusregulierung der Artikulationsmuskulatur
  • Flexibilisierung des Artikulationsspiels
  • Verbesserung von Sprechfluss und Sprechausdruck
  • Erarbeitung eines reagiblen Sprechatems
  • Erweiterung der linguistischen Kompetenz bei Kindern und Erwachsenen
  • Verbesserung der Sprechmotivation
  • Arbeit am gestalteten Sprechen

Bewegung

  • Tonusregulierung der Halte- und Bewegungsmuskulatur
  • Erarbeitung von atemrhythmischen und atemverbundenen Bewegungsabläufen
  • Wiederherstellung einer eutonen Haltung
  • Erlernen von ökonomischem Umgang mit Kraft